Erd-Verbundenheit

Ich lasse mir etwas erzählen – von der Natur. 

Ich höre genau zu und sehe genau hin. 

Dann nehme ich, was sich mir anbietet.

 

Die Natur in all ihren Erscheinungs-Formen berührt mich: 

Ich begebe mich auf die Erde, fasse hinein, rieche an ihr.

Die Erde – ein Fest für die Sinne: Da ist sie rau, da ist sie glatt, 

da bricht sie auf, da schließt sie sich. Die Erde ist ständig in Bewegung. 

Sie ist meine Inspiration – unerschöpflich. 

 

Sie zeigt mir die Materialien, mit denen ich arbeite: Sand, Steine, Wasser, Erdpigmente, Fundstücke. Ich stelle sie in ein neues Umfeld; arrangiere; kombiniere; mache bewusst sichtbar; erfinde nichts neu.

 

In der Auseinandersetzung mit Strukturen, Formen und ­Farben stelle ich mir immer wieder die Frage nach dem „Wie viel?“ 
Wie viel oder wie wenig braucht es, um ein ausdruckstarkes Bild zu erschaffen? Wie wenig ist genug? 
Wieviel gebe ich vor, wieviel lasse ich offen? 
Wenn das richtige Maß gefunden ist, entstehen Farbräume, und das Bild beginnt zu antworten ...

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© Goebel. Entwürfe zum Leben